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Noch immer informieren viele Webseitenbetreiber ihre Nutzer mit einem einfachen Cookie-Banner über die Verwendung entsprechender Cookies. So einfach kann man es sich im Jahr 2020 aber nicht mehr machen, wenn man eine Seite vollumfänglich datenschutzkonform betreiben möchte. In diesem Jahr wurden die Regelungen zur DSGVO noch einmal deutlich verschärft.

Webseitenbetreiber müssen ihre Webseite daher mit einem Cookie-Einwilligungsbanner und Detailinformationen ausstatten. Die Nutzung von Cookies darf nach den neuen Regelungen nicht mehr erfolgen, wenn der Nutzer dem nicht ausdrücklich zugestimmt hat. Was müssen Webseitenbetreiber in diesem Zusammenhang wissen?

Warum überhaupt ein Cookie-Banner?

Für Webseitenbesucher sind Cookie-Banner in den meisten Fällen eher nervig. Dennoch erfüllen sie einen wichtigen Zweck, sie klären über die Verwendung von Cookies – mit denen sich personenbezogene Nutzerdaten speichern und etwa für Werbezwecke auswerten lassen auf. Im Zuge der europäischen Datenschutzgrundverordnung DSGVO wurde beschlossen, dass Nutzer über eine etwaige Verwendung solcher Cookies informiert werden müssen. Durch eine Anpassung der Verordnung wurden die Anforderungen für Cookie-Banner noch einmal erhöht.

Bisherige Maßnahmen nicht ausreichend

Die alleinige Information „Diese Webseite benutzt Cookies“ ist nicht mehr ausreichend. Nur nach einer klaren und zweifelsfreien Einwilligung des Nutzers dürfen entsprechende Cookies verwendet werden. Davon ausgenommen sind solche Cookies, die unbedingt erforderlich, um den betrieb einer Seite oder bestimmte Funktionen zu ermöglichen, etwa Cookie für:

Warenkörbe

E-Shops

Login-Status

Sprachauswahl

Für Cookies für das Erstellen von Statistiken oder solchen, die zu Marketingzwecken eingesetzt werden muss eine aktive Zustimmung erfolgen. Wenn der Nutzer keine Einwilligung gibt, müssen entsprechende Cookies deaktiviert bleiben. Bei Verstößen gegen diese Regelung müssen Webseitenbetreiber mit Abmahnungen, Bußgeldern oder weiteren Konsequenzen rechnen. Weiterhin müssen die Nutzer über Art, Funktionsweise, Hersteller und Speicherdauer der verwendeten Cookies aufgeklärt werden. Sonstigen Analysetools wie etwa personenbezogenes Tracking darf ebenfalls nicht mehr ohne ausdrückliche Zustimmung des Nutzers angewendet werden.

Wie kann man auf Nummer sicher gehen?

Es empfiehlt sich in jedem Fall, eine Einwilligung der Nutzer einzuholen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Der Einwilligungstext für das Cookie-Banner muss dabei direkt beim ersten Aufruf der Seite erfolgen, vor der aktiven Zustimmung des Nutzers dürfen keinerlei Daten übertragen werden. Der Inhalt des Textes sollte klar und präzise darlegen um welche Daten es sich handelt, wozu sie genutzt werden und ob sie gegebenenfalls an Dritte weitergegeben werden. Der Nutzer muss dem aktiv durch ein Setzen des entsprechenden Häkchens zustimmen, ein vorgefertigtes Häkchen darf ausschließlich bei den eingangs erwähnten unbedingt notwendigen Cookies gesetzt werden. Alle Einzelheiten zum Cookie-Banner findet man bei Cookie Consent.

Die Einwilligung für Cookies ist ein komplexes Thema, das bereits für zahlreiche Diskussionen gesorgt hat. Webseitenbetreiber sollten beachten, dass es sich bei der aktiven Einwilligung derzeit um die einzig gültige Form der Zustimmung zur Verwendung von Cookies handelt. Von der Regelung sind nicht nur alle europäischen Webseiten betroffen, sondern auch solche, welche europäische Nutzer in erwähnenswerter Form erwarten. Besonders relevant wird dies gerade auch dann, wenn man einen Webshop betreibt, da hier oftmals besonders sensible Nutzerdaten von privaten Verbrauchern hinterlegt sind - etwas Kreditkartennummern. Nutzt man beispielsweise Prestashop, so kann man sich auch an eine Prestashop Agentur wenden und diese mit der Umsetzung eines vollumfänglich konformen Cookie-Banners beauftragen. Ein optimales Cookie-Banner sollte Nutzer transparent über die Gegebenheiten auf der Webseite aufklären. Man kann davon ausgehen, dass sich die Gesetzeslage in den kommenden Jahren noch einige male ändern und an neue Regelungen angepasst wird. Bis dahin sind Webseitenbetreiber auf der sicheren Seite, solange sie sich an die erwähnten Anforderungen halten.



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