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Commerzbank-Chefökonom kritisiert Fed-Entscheidung zu Konjunkturhilfen

News von LatestNews 1174 Tage zuvor (Redaktion)

Commerzbank
© über dts Nachrichtenagentur
Die überraschende Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Konjunkturhilfen für die weltgrößte Volkswirtschaft zunächst nicht zu drosseln, stößt auf Kritik: "Die US-Wirtschaft ist eindeutig aus der Gefahrenzone. Ich verstehe nicht, warum sich die US-Notenbank nicht einmal traut, ihre aggressiven Anleihekäufe ein wenig zurückzufahren", sagte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, "Handelsblatt-Online". "Die US-Notenbank ist noch viel weicher, als selbst ich es gedacht hätte. Sie riskiert, dass an den globalen Finanzmärkte neue Übertreibungen entstehen."

Krämer sieht zahlreiche Anhaltspunkte, dass die US-Wirtschaft auf ihrem Erholungskurs weit fortgeschritten ist. "Anders als der Euro-Raum haben die USA die Rezession längst hinter sich gelassen. Der Überhang unverkaufter Immobilien ist weitgehend abgebaut, die privaten Haushalte haben ihre Schulden wieder in Einklang mit ihren Einkommen gebracht und der Staat hat sein Haushaltsdefizit auf nur noch vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts reduziert", erläuterte der Volkswirt. Vor allem aber sei die Arbeitslosenquote von 10,0 auf 7,3 Prozent gefallen. Damit hänge auch zusammen, dass der Euro-US-Dollar-Wechselkurs bei "starken" 1,35 notiert. Das liege nicht an der Stärke des Euro-Raums, betonte Krämer, "sondern an der Weichheit der US-Notenbank".

© dts Nachrichtenagentur





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