"Klar ist aber auch: Einfach immer weiter die Haftungsrisiken auszudehnen, hochzuhebeln oder zu verschleiern kann nicht die Lösung sein." Der Problemfall Griechenland zeige, dass eine "Austeritäts- und Rettungspolitik allein nicht zielführend" sei. Diese Politik habe nur dazu geführt, dass sich viele Bürger von Europa abwenden. Die einen wollen sich nicht zu Tode sparen, die anderen nicht für Zechpreller bezahlen Lauk: "Wer glaubt noch an Absichtserklärungen, nachdem die Auflagen für Hilfen immer wieder ohne Konsequenzen aufgeweicht wurden? Mittlerweile werden auch bei unübersehbarer Nichterfüllung Hilfen gewährt. Der für den 12. November geplante Troika-Bericht zu Griechenland droht zur Farce zu verkommen." Die gängige Schönrederei und die zunehmende Verunsicherung der Bürger müssten, so Lauk, Realismus und Offenheit weichen: "Das würde einen ehrlichen Umgang mit der Situation signalisieren und der griechischen Bevölkerung Erleichterung verschaffen."
© dts Nachrichtenagentur










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