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Bundeswehr hat zum 1. Juli 3.419 Freiwillige gewonnen

News von LatestNews 1984 Tage zuvor (Redaktion)

Bundeswehr-Soldaten
© dts Nachrichtenagentur
Die Bundeswehr hat nach den Worten von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) zum 1. Juli 3.419 Freiwillige für eine Dienstzeit bis zu 23 Monaten gewinnen können. In einem Interview der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) sagte der Minister: "Dazu kommen 3.761 Längerdienende und circa 5.700 Soldaten, die noch unter der Wehrpflicht begonnen haben und jetzt verlängern. Die letzte Gruppe ist aber ein Einmal-Effekt, weil es sie ab dem nächsten Jahr nicht mehr gibt."

De Maizière fügte hinzu: "Die Zahlen sind besser als erwartet. Zur Jahreshälfte haben wir bei Offiziersanwärtern bereits zu 97 Prozent das Soll erfüllt, bei Unteroffizieren und Mannschaften zu 77 Prozent. Ich gehe davon aus, dass wir auch in den kommenden Jahren genug Freiwillige und Zeitsoldaten bekommen." Er wies zugleich den Vorwurf zurück, das Niveau der Bundeswehr werde mit dem Ende der Wehrpflicht sinken: "Das Bildungsniveau der Freiwilligen ist so, dass sich die meisten Unternehmen danach die Finger lecken würden. Das hängt auch mit der neuen Bezahlung zusammen: rund 1.000 Euro pro Monat steuer- und abgabenfrei. Das kriegt ein 18-Jähriger nirgendwo anders." Der Minister ergänzte: "Übrigens empört es mich, dass ich 20 Jahre nach der Einheit zwischen "Ost-" und "Westdeutschen" unterscheiden soll. Was soll das im vereinten Deutschland? Die meisten dieser jungen Leute sind nach der Wende geboren." De Maizière weiter: "Wir haben bisher drei Bewerber auf eine Stelle. Das ist besser als in vielen anderen Ländern. Ich hoffe, das bleibt so. Entscheidend wird sein, dass wir jetzt im ersten Jahr die jungen Leute beim Bund begeistern - und nicht durch Gammeldienst enttäuschen. Wenn die ihren Freunden daheim erzählen, wie interessant der Dienst ist, dann haben wir gewonnen." Er fügte jedoch einschränkend hinzu: "Wir dürfen nicht länger bei der Ausbildung der Freiwilligen sparen. Insgesamt wird der Verteidigungshaushalt zwar etwas schrumpfen, aber nicht so stark wie ursprünglich geplant."

© dts Nachrichtenagentur





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