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Bundestag debattiert über umstrittene Präimplantationsdiagnostik

News von LatestNews 2145 Tage zuvor (Redaktion)

Plenarsaal im Reichstagsgebäude
© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde, über dts Nachrichtenagentur
Der Bundestag hat am Donnerstag in erster Lesung über die umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID) debattiert. Dabei geht es um ein striktes Verbot oder eine begrenzte Zulassung von Gentests an Embryonen aus dem Reagenzglas. Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Ulrike Flach setzte sich in der Debatte für eine begrenzte Zulassung der PID ein.

"Es ist ein rechtlich sicherer, verlässlicher Weg für Familien in Not", erklärte Flach. Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) plädierte hingegen für ein Verbot und warnte vor einem "Dammbruch". Der Wunsch nach einem gesunden Kind könne nicht das Lebensrecht eines Embryos überspielen. Der SPD-Forschungspolitiker René Röspel warb für eine "vermittelnde Position" zwischen Gegnern und Befürwortern. Nur Menschen mit klarer Veranlagung für eine Fehl- oder Totgeburt sollten die PID durchführen lassen dürfen, so Röspel. Eine Entscheidung des Bundestages über die Präimplantationsdiagnostik ist für Juni geplant. Die Thematik gilt als Gewissensfrage, deshalb gibt es keinen Fraktionszwang. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom Juni 2010 darf derzeit die Präimplantationsdiagnostik angewandt werden.

© dts Nachrichtenagentur





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