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Bundesregierung will 1.000 Bundeswehr-Soldaten aus Afghanistan abziehen

News von LatestNews 1850 Tage zuvor (Redaktion)
Die Bundeswehr will bis Anfang 2013 rund 1.000 Bundeswehr-Soldaten aus Afghanistan abziehen. Das haben Außenminister Westerwelle und Verteidigungsminister de Maizière den Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen in einem Schreiben vorgeschlagen. Bereits Anfang 2012 soll die Truppe von derzeit bis zu 5.350 auf 4.900 Soldaten verkleinert werden.

Gleichzeitig will die Bundesregierung den zivilen Wiederaufbau des Landes auch nach dem geplanten Abzug der internationalen Truppen 2014 unterstützen. Die Staatssekretärin im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gudrun Kopp (FDP), sprach am Mittwoch im Entwicklungsausschuss in diesem Zusammenhang von einem "Berg von Schwierigkeiten". So gebe es große Befürchtungen in der afghanischen Zivilgesellschaft, dass die bisher erreichten Fortschritte im Bereich der Menschen- und Frauenrechte nach 2014 durch extremistische Kräfte gefährdet sein könnten. Wichtig bleibe deshalb weiterhin die Unterstützung bei der afghanischen Polizeiausbildung, sagte Kopp. Anfang Dezember findet auf dem Petersberg bei Bonn die Afghanistan-Konferenz statt. Ein Vertreter des Auswärtigen Amtes bezeichnete die Bonner Konferenz als "Start einer neuen Befassung mit Afghanistan".

© dts Nachrichtenagentur





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