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Bundespräsidenten-Suche: Linken-Fraktionsvize sieht "undemokratisches Verhalten" bei Merkel

News von LatestNews 1750 Tage zuvor (Redaktion)

Dietmar Bartsch
© Deutscher Bundestag / Kay Spieß, Text: dts Nachrichtenagentur
Der stellvertretende Fraktionschef der Linkspartei, Dietmar Bartsch, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) "undemokratisches Verhalten" vorgeworfen. "Es spricht gegen die Kanzlerin, dass sie die Linkspartei bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten nicht beteiligt hat", sagte Bartsch der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Sie grenze damit fünf Millionen Wähler aus.

Merkel komme aus Ostdeutschland und wisse, dass die Linkspartei dort eine Volkspartei sei, so Bartsch. "Dann zu sagen, mit denen reden wir nicht, ist undemokratisch." Union, SPD, Grüne und FDP hatten am Sonntagabend den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler und Theologen Joachim Gauck als gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten nominiert. Die Linkspartei, die Gauck nicht unterstützt, war an den Verhandlungen nicht beteiligt.

© dts Nachrichtenagentur





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