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Bildungsministerin Wanka will sich nicht aus Schuldiskussion heraushalten

News von LatestNews 1454 Tage zuvor (Redaktion)

Schüler in Klassenraum
© über dts Nachrichtenagentur
Die neue Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat angekündigt, trotz der Zuständigkeit der Länder, in der Schulpolitik mitreden zu wollen. "Ich werde mich nicht aus der Schuldiskussion heraushalten, aber respektieren, dass die Länder dafür die maßgeblichen Kompetenzen haben", sagte sie der "Welt am Sonntag". Wo der Bund etwas machen könne, werde sie etwas tun.

"Der Bund ist etwa bereit, Geld in die Lehrerbildung zu investieren, wenn sich die Länder einigen, ihre Lehrerausbildungen und -abschlüsse anzuerkennen. Hier erwarte ich Bewegung." Wanka übte Kritik an der Gemeinschaftsschule, wie sie etwa von SPD und Grünen favorisiert wird: "In der Bildungspolitik gibt es grundsätzliche Unterschiede zwischen den Parteien. Da können sich Eltern fragen: Ist es das Beste für das Kind, wenn man in einem differenzierten Schulsystem auf die unterschiedlichen Fähigkeiten eingeht? Oder ist es besser, wenn man nicht differenziert und alle gemeinsam beschult, wie in der Gemeinschaftsschule?" Insgesamt fordert sie mehr Durchlässigkeit: "Unser Bildungssystem muss insgesamt durchlässiger werden. Wir neigen in Deutschland zu sehr dazu, die Kinder in bestimmte Kästchen einzuordnen. Das ist viel zu kurz gedacht. Es geht von überall weiter." Die Länder forderte Wanka auf, Geld, das durch den Rückgang der Schülerzahlen frei werde, im System zu belassen. "Ich gehe weiterhin davon aus, dass die Länder zu ihrer Aussage von damals stehen", sagte Wanka mit Blick auf den Bildungsgipfel 2008. Für den Hochschulpakt kündigte sie härtere Regeln an: "Vom Bund her ist geplant, mit den Ländern noch konkretere Vereinbarungen zu treffen und damit das Verfahren transparenter zu machen." In die Studienfinanzierung will sich Wanka nicht einmischen. Sie gibt aber zu bedenken: "Untersuchungen der OECD geben uns als Hausaufgabe mit, dass eher die frühkindliche Bildung einfacher zugänglich gemacht werden muss. Es ist also beispielsweise wichtig, hohe Kita-Gebühren zu reduzieren."

© dts Nachrichtenagentur





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