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Bericht: WestLB-Interessenten müssen bis Montag unverbindliche Angebote abgeben

News von LatestNews 2160 Tage zuvor (Redaktion)
Trotz der anhaltenden Auseinandersetzungen mit der EU-Kommission treibt der staatliche Rettungsfonds SoFFin den möglichen Verkauf der WestLB voran. Bis Montag, 10. Januar, müssen Interessenten nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" unverbindliche Angebote beim Veräußerungsbeauftragten Friedrich Merz und der von ihm beauftragten Investmentbank Morgan Stanley abgeben. Das Verkaufsverfahren laufe formal weiter, auch wenn der neue Restrukturierungsplan noch nicht feststehe, den die Bank bis Mitte Februar der EU-Kommission präsentieren muss, sagten mehrere mit dem Verfahren befasste Personen der Zeitung.

Die Landesbank muss auf Druck aus Brüssel bis zum Jahresende einen Käufer oder Fusionspartner gefunden haben. Zuletzt hatte man im Umfeld der Bank allerdings den Eindruck erweckt, dass der Verkaufsprozess de facto zum Erliegen gekommen sei, nachdem die Kommission im November neue Sanierungspläne gefordert und sich neue Auflagen vorbehalten hatte. "Wenn der Zeitplan für den Verkauf eingehalten werden soll, muss man aber jetzt weiterkommen und zumindest auswählen, welche Interessenten die Bücher prüfen dürfen", hieß es im Umfeld des Veräußerungsverfahrens. Dabei sind nach Informationen der "Welt" derzeit nur Gebote für die Gesamtbank gefragt. Allerdings gilt ein Verkauf der WestLB als Ganzes in der Branche inzwischen als eher unwahrscheinlich. Diskutiert wurden zuletzt etwa Varianten, wonach das reine Sparkassengeschäft der Landesbank innerhalb des öffentlich-rechtlichen Sektors verbleiben und nur andere Sparten an Private verkauft werden sollen - dies könnte bereits Teil des Konzepts werden, das am 15. Februar in Brüssel präsentiert werden soll. Die Gebote für die Gesamtbank wären dann schnell Makulatur. Die Bank und der Verkaufsbeauftragte Merz wollten sich nicht zum Stand des Verkaufsprozesses äußern. Im Herbst, als mögliche Käufer erste Interessensbekundungen abgegeben hatten, hatte Merz von einen "robusten Interesse" bei "einer hohen einstelligen Zahl an Strategen und Finanzinvestoren" gesprochen.

© dts Nachrichtenagentur





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