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Bei Kerzen gibt es große Unterschiede, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so zu sein scheint. Viele Menschen greifen im Supermarkt zu günstigen Produkten, andere jedoch geben im Fachhandel viel Geld aus. Welcher Weg gegangen wird, hängt natürlich vom eigenen Geldbeutel ab, doch auch andere Aspekte sollten bedacht werden.

Qualität des Wachses

Wird Wert darauf gelegt, dass eine Kerze möglichst lange brennt, erfolgt im Allgemeinen der Griff zu einem hochwertigen Produkt. Damit dies gewährleistet ist, muss das Wachs von einer hohen Qualität sein, was sich natürlich im Preis niederschlägt. Viele der Kerzen, die im Handel erhältlich sind, werden aus Paraffin, einem Erdölderivat, hergestellt. Da dieser Stoff relativ günstig ist, können auch die daraus hergestellten Produkte günstig in den Handel kommen. Doch auch hier gibt es Unterschiede, da minderwertiges Paraffin Schadstoffe an die Raumluft abgeben kann. Bei auffällig günstigen Kerzen sollte ein Kauf daher vorsichtshalber nicht stattfinden.

Paraffin-Kerzen sind aber nicht immer schlecht; wer ein hochwertiges Produkt erwirbt, wird feststellen, dass sie gleichmäßig herunterbrennen.

Langsamer brennen im Allgemeinen Kerzen ab, die aus Stearin hergestellt werden. Es handelt sich um ein pflanzliches Wachs, da über eine hohe Qualität verfügt. Wer allerdings sehr hochwertiges Wachs in den eigenen vier Wänden haben möchte, sollte zu einer Kerze aus Bienenwachs greifen, wie sie im Kerzen Shop erhältlich sind. Es handelt sich hierbei um ein reines Naturprodukt, das zudem noch über einen angenehmen Duft verfügt.

Gezogene Kerzen am hochwertigsten

Doch nicht nur das Wachs, sondern auch die Herstellung spielt eine wichtige Rolle in Bezug auf die Qualität von Kerzen. Handelt es sich um sehr günstige Kerzen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie im Pulverpressverfahren hergestellt wurden. Hierbei wird Granulat von billigem Paraffin in Kerzenformen gepresst, wobei teilweise sogar Luftblasen mit eingeschleust werden, die bewirken, dass die Kerze schnell abbrennt. Teilweise ist am Boden zu erkennen, ob es sich um gepresstes Granulat handelt.

Hochwertiger sind Kerzen, die gegossen werden. Das flüssige Wachs wird mit dem Docht in eine Form gegeben und kann dort erkalten. Da hier eine höhere Dichte vorhanden ist, brennen die Produkte in der Regel länger. Am teuersten sind gezogene Kerzen, die allerdings gleichzeitig die längste Brenndauer haben. Der Docht wird bei diesem Verfahren mehrmals durch das erhitzte Wachs gezogen und wird bei jedem Durchgang dicker, da sich immer mehr Wachs anlagert.

Vorsicht bei Lacken!

Ein wichtiger Punkt, der beim Kauf von Kerzen beachtet werden sollte, ist die Verwendung von Lacken oder anderen Substanzen im Mantel. Diese Stoffe werden gemeinsam mit dem Wachs verbrannt und sind dabei teilweise gesundheitsschädigend. Wird goldene oder silberne Farbe im Mantel verwendet oder ist das Wachs nicht als solches einwandfrei zu erkennen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um einen Lack handelt.

Als Dekorationsartikel kann eine solche Kerze natürlich weiterhin benutzt werden, sodass sich das Auge daran erfreuen kann. Den Docht sollten die Bewohner allerdings nur selten anzünden.





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