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Bankhaus Sal. Oppenheim macht früher als geplant wieder Gewinn

News von LatestNews 1859 Tage zuvor (Redaktion)
Das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim ist ein Jahr früher als geplant zurück in der Gewinnzone. "Wir sind profitabel und werden bereits in diesem Jahr einen Gewinn ausweisen", sagte Vorstandschef Wilhelm von Haller im Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe).

Bislang war dieses Ziel erst für 2012 ausgegeben. 2010 verbuchte das Traditionshaus noch einen deutlichen Verlust. Mittlerweile sieht von Haller die Bank, die vor zwei Jahren nur durch die Übernahme in den Deutsche-Bank-Konzern vor der Pleite bewahrt werden konnte, sogar wieder bereit, selbst über kleinere Zukäufe nachzudenken. "Wir sind in der Lage, zu wachsen und neue Segmente zu erschließen", sagte er der Zeitung. Auf der Personalseite sieht von Haller die Bank noch nicht optimal aufgestellt. "Die mittelfristige Zielgröße sind unverändert 900 Mitarbeiter", sagte er der "Welt". Hatte Sal. Oppenheim beim Einstieg der Deutschen Bank 2.300 Mitarbeiter, sind es aktuell noch rund 950 - der größte Teil fiel mit der Veräußerung des Investmentbankings und anderer Beteiligungen weg. Weitere Effizienzprogramme schloss von Haller nicht aus. Größere Abbaupläne gebe es aber nicht. Angestrebt werde mittelfristig eine Aufwands-Ertrags-Quote von 75 bis 80 Prozent. Bei den Kundenbetreuern hat sich nach von Hallers Worten die Lage stabilisiert. "Im dritten Quartal hatten wir keinen einzigen Abgang mehr", sagte er der "Welt". Noch im Vorjahr musste das Bankhaus trotz ausgelobter Halteprämien stetig Abgänge verkraften. "Das war ein Problem, aber wir konnten es auch dank der vielen internen Talente auffangen." Zudem habe die Bank in den vergangenen zwei Jahren mehr als 30 Berater von außen geholt, darunter für die neu eröffneten Standorte in Bielefeld und Hannover. Unter dem Strich habe Sal. Oppenheim in der Zeit keine Kundengelder verloren. Nachdem die private Vermögensverwaltung nach von Hallers Worten "sehr gut durch die stürmische See gekommen ist", liegt ein Wachstumsfokus im kommenden Jahr auf dem in Köln und Luxemburg angesiedelten Geschäft mit institutionellen Kunden. Auch hier werde die Zahl der Betreuer weiter aufgestockt. "Wir wollen in diesem Bereich mehr und mehr auch ausländische Märkte abdecken", sagte er weiter.

© dts Nachrichtenagentur





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