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Arbeitnehmervertreter warnen: Tausende Beschäftigte von Vodafone-Umbau betroffen

News von LatestNews 1302 Tage zuvor (Redaktion)
Das Kostenkürzungsprogramm beim Mobilfunkanbieter Vodafone in Deutschland nimmt weit größere Ausmaße an als bisher bekannt und dürfte bis zu 5.000 Mitarbeiter betreffen. Das berichtet das "manager magazin" in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 17. Mai). Demnach plant der Konzern, fast die Hälfte seiner bundesweit über 200 eigenen Shops mit insgesamt 1.300 Mitarbeitern zu schließen und die Gehälter in den Vodafone-Läden zu kürzen.

Auch der Stellenabbau in der Vodafone-Zentrale könnte über die bereits vom Konzern mitgeteilten 500 Arbeitsplätze hinausgehen, berichtet das Wirtschaftsmagazin weiter. Vodafone hatte im April mitgeteilt, 2.500 Service-Mitarbeiter von insgesamt 2.700 in eine eigenständige Gesellschaft auszugliedern und 500 Stellen von insgesamt 1.100, vornehmlich in der Technik, zu streichen. Betriebsräte des Konzerns hätten seither aber Einblick in Listen des Managements gewonnen, wonach weitere bis zu 500 Arbeitsplätze, etwa im Finanz- und Personalwesen, wegfallen könnten. Das Netz der Vodafone-Shops solle zudem kräftig ausgedünnt werden auf 15 Flagship-Stores in Bestlage sowie 100 kleinere Vorzeigeläden. "Wir gehen davon aus, dass von Stellenstreichungen, Umstrukturierungen und möglichen Lohneinbußen bis zu 5.000 Beschäftigte betroffen sein werden", zitiert das Wirtschaftsmagazin Siegfried Balduin, IG-Metall-Vertreter im Aufsichtsrat. "Wir sind nicht bereit, das hinzunehmen", fügte Balduin hinzu. Bei der Deutschland-Tochter des britischen Konzerns bahnt sich damit der größte Konflikt mit den Arbeitnehmervertretern an, den es je gegeben hat. Ein Streik scheint derzeit nicht ausgeschlossen. Ein Vodafone-Sprecher teilte mit, solche Zahlen wie von der Gewerkschaft postuliert, kenne man nicht. Auf betriebsbedingte Kündigungen in den Shops wolle man "weitgehend verzichten", Stellenkürzungen über die kommunizierten hinaus seien nicht vorgesehen. Vodafone hatte allerdings noch im Februar einen Personalabbau ausgeschlossen, als das "manager magazin" danach fragte.

© dts Nachrichtenagentur





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