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Besonders während der Vorweihnachtszeit schlagen Naschkatzen-Herzen höher. Es wimmelt nur so vor süßen Sünden und an jeder Ecke, sei es im Büro, sei es im Kaufhaus oder aber zu Hause stehen die Plätzchen-Teller verlockend bereit und unendliche Massen an Schokoladen-Genüsse werden angeboten. Selbst der nicht so süße Zahn greift gerne zu, denn die Schokoladen Verführungen und Plätzchen Varianten sind derart liebevoll und schmackhaft verziert, dass sie im Nu vernascht werden müssen – denn das Auge isst schließlich mit. Disziplin fällt in diesen Monaten schwer und fast ein jeder beklagt sich über ein paar Pfunde mehr und dem stets wachsenden und unbeliebten Hüftspeck. Doch warum ein schlechtes Gewissen haben, schließlich heißt es doch immer – „Schokolade sei gesund und eine Tafel am Tag stärke das Herz“. Ist an dieser Aussage etwas dran und kann dieser gesunde Effekt wissenschaftlich gestützt werden? Der folgende Artikel soll aufklären.
Süße Genüsse ohne Reue genießen?
Gourmet Freunde aufgepasst – Schokolade naschen soll gesund sein? Stimmt das? Experten sagen Nein! Die Kakao Bohne an sich habe zwar Wirkstoffe, die gut für das Herz und den Kreislauf seien, doch sei der gesunde Kakaoanteil in der gängigen Vollmilch Schokolade derart gering und der Anteil an schädlichem Fett und Zucker derart hoch, dass eine Tafel pro Tag auf Dauer sogar gesundheitsschädlich sei. Man bedenke, dass 100 Gramm Schokolade ca. 500 Kalorien enthält, das entspricht rund ein Viertel des täglichen Energiebedarfs von etwa 2000 Kilokalorien. Wer also täglich zur normalen Kost eine Tafel Schokolade verzehrt, der wiegt nach zwei Wochen ein Kilo mehr, so die deutsche Herzstiftung. Der Fokus hat dieses Klischee der „gesunden Schokolade“ ebenfalls unter die Lupe genommen und einen aufschlussreichen Artikel veröffentlich. Außerdem finden Interessierte auf dem Informations-Portal helpster.de schöne Beiträge zum Thema Essen und Schokoladen-Produkte. Wer nun die Finger ganz von der Schokolade lassen möchte, dem sei gesagt, das muss nicht sein, denn ein kleines Fünkchen Wahrheit ist an der Aussage „Schokolade sei gesund“ dran, doch nicht in Massen und nicht jede Sorte. Wer die gesunden Inhaltsstoffe der Kakaobohne aufnehmen möchte, der sollte zu den dunklen Sorten mit hohem Kakaoanteil greifen.
Verzehr-Empfehlung: Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil
Der Ernährungswissenschaftler Buijsee, der am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam schon etliche Studien zum Thema Schokolade durchgeführt hat, weiß genau, warum die Schokolade einen solch gesunden Ruf hat. Denn im Kakao kommen Flavanole vor, die den Blutdruck senken, weil sie die Herzgefäße elastischer machen. Jedoch stecken die meisten dieser Flavanole in den dunklen Sorten ab etwa 75 % Kakaoanteil. Diese enthalten ca. 60 % Kakaomasse, am besten sie die Sorten mit 90 % Kakaoanteil, die allerdings ziemlich bitter ist. Wer also auf die dunklen Sorten umsteigen möchte, der soll sich langsam an den Kakaogeschmack gewöhnen, der alles andere als süß ist. Es empfiehlt sich, mit einer Tafel, die 75 % Anteil besitzt, anzufangen, um sich langsam an die 90 % heran zu tasten. Weiße Schokoladen haben im Übrigen gar keinen Kakaoanteil, in ihr befindet sich nur das Fett der Kakaobohne.
Zusammenfassend:
Schokolade zu verzehren ist keinesfalls nur ungesund, wie oftmals im Leben macht es allerdings die Menge. Wer sich disziplinieren kann und anstatt einer Tafel Vollmilchschokolade täglich, eine Reihe Zartbitterschokolade verzehrt, der tut seinem Herzen etwas Gutes. Außerdem kommt es beim Verzehr der Schokolade zu einem Dopaminausschuss, welches die Stimmung hebt. Das Motto lautet demnach: „ Maß statt Masse“!




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