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Allianz-Chef warnt vor Folgen eines Staatsbankrotts von Griechenland

News von LatestNews 2029 Tage zuvor (Redaktion)

Allianz-Chef Michael Diekmann
© Allianz, über dts Nachrichtenagentur
Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann hat vor den unkontrollierbaren Folgen eines Staatsbankrotts von Griechenland und einer möglichen neuen Finanzkrise gewarnt. In einem Interview der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte Diekmann: "Die Folgen eines Staatsbankrotts von Griechenland wären unbeherrschbar. Was passiert, wenn alle griechischen Sparer die Banken stürmen und ihre Guthaben abheben" Die Banken müssten schließen.

Viele andere Regionen und Finanzhäuser wären unkontrolliert davon betroffen und würden angesteckt. Die Gefahr einer zweiten, größeren Finanzkrise wäre da." Europa müsse schwachen Ländern helfen. "Mit einer Umschuldung allein ist Griechenland nicht zu retten", sagte der Chef von Europas größtem Versicherungskonzern der Zeitung. Das Land dürfe nicht vom Kapitalmarkt abgekoppelt werden, die Wirtschaft müsse in der Lage sein zu gesunden und zu wachsen. "Mit Geld allein ist das griechische Problem nicht zu lösen", sagte Diekmann und forderte einen Marshall-Plan für das Mittelmeerland: "Wir brauchen einen Industrialisierungsplan für Griechenland, eine Art Marshall-Plan. Es müsste Arbeit und Produktion aus ganz Europa in das Land verlagert werden. Was spricht dagegen, Fabriken nach Griechenland statt nach Osteuropa oder Asien auszulagern. Das würde den Griechen enorm helfen, um wieder auf die Beine zu kommen." Diekmann äußerte sich zuversichtlich zu der Entwicklung einzelner überschuldeter EU-Länder: "Wir sehen erfreuliche Fortschritte in Portugal und vor allem in Spanien. Es gibt erste Anzeichen, dass auch Irland es hinkriegen wird. Es wird aber zu sehr nur auf die Schulden geschaut. Wir bräuchten eine ehrliche Bilanz aller künftigen Risiken: Was können die Sozialsysteme noch leisten" Was bedeuten schwankende Kapitalmärkte, Inflation, Staatsverschuldung für den Aufbau und den Schutz von Vermögen - das geht uns alle an."

© dts Nachrichtenagentur





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