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Für Prototypen nutzen Unternehmen gerne den 3D-Druck. Für die Serienproduktion mit bis zu 100.000 Stück ist jedoch der Spritzguss besser geeignet.

3D-Druck oder Spritzguss: Welche Methode wofür geeignet ist

Als Unternehmen hat man es nicht leicht. Ständig ist man auf der Jagd nach neuen Käufern und die treue Kundschaft will auch bei der Stange gehalten werden. Am besten gelingt dies, indem man regelmäßig neue Produkte auf den Markt bringt und zudem sein Portfolio sorgsam pflegt. Ein unumgängliches Werkzeug ist dabei das Rapid Prototyping. So nennt sich das schnelle Erstellen von Modellen, an denen Design und Funktionen erprobt werden. Hat sich das Produkt bewährt, kann es an die Serienproduktion gehen. Um bei der Fertigung nicht die Kosten aus den Augen zu lassen, bieten sich verschiedene Methoden an. Dazu gehören der 3D-Druck und das Spritzgießen.

3D-Druck für Prototypen und Kleinserien

Der 3D-Druck hat in der jüngeren Vergangenheit eine erstaunliche Entwicklung hingelegt. Die Modelle, die mit der Technologie erstellt werden, weisen immer mehr Details auf. Längst ist das dreidimensionale Drucken eines der wichtigsten Verfahren, wenn es um das Rapid Prototyping geht. Dafür sorgt auch der Fakt, dass es sogar möglich ist, Modelle aus Metall zu drucken. Sie sind viel stabiler als Produkte aus Plastik und können beim Drucken zudem mit einer inneren Struktur versehen werden. Ob lieber mit Plastik oder mit Metall gedruckt werden soll, hängt letzten Endes aber vom Budget ab. Denn die Verarbeitung von Metall ist erheblich teurer als die von Kunststoff. Daher sollte der metallene Prototyp einen deutlichen Mehrwert gegenüber einem Modell aus Plastik haben.

Spritzguss für größere Mengen

Wenn ein Produkt eine weniger filigrane Form hat und noch dazu große Mengen davon benötigt werden, dann ist das Spritzgießen eine sinnvolle Option. Dieses Verfahren erfreut sich bei der massenhaften Herstellung von Gegenständen aus Kunststoff großer Beliebtheit. Die Fertigung beginnt damit, dass eine Form entsteht. Sie stellt das Negativ des gewünschten Objekts dar. Während der Herstellung wird geschmolzenes Plastik in die Form gefüllt. Sobald sie abgekühlt ist, wird das fertige Produkt aus der Form genommen. Der Prozess geht relativ schnell. Das größte Hindernis beim Spritzguss sind die Kosten für die Fertigung der Form. Ihr Preis ist abhängig von verschiedenen Faktoren, zu denen unter anderem die Komplexität und Detailliertheit gehören. Somit ist das Spritzgießen nicht für die Erstellung von Prototypen geeignet. Geht es jedoch darum, zwischen 1.000 und 100.000 Exemplare eines Produkts herzustellen, dann rechnet sich das Verfahren durchaus. Es heißt, dass Mengen ab 500 Teilen den Spritzguss finanziell rechtfertigen. Unternehmen können Ihre Teile bei Bedarf bei Fertigungsdienstleister wie beispielsweise 3D Hubs 3D drucken und/oder spritzgießen lassen.


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